Wenn die Tage kürzer werden, das Salzkammergut sich in sein winterliches Kleid hüllt und ein Hauch von Zimt und Nelken durch die klare Bergluft zieht, dann beginnt eine der schönsten Zeiten des Jahres: die Weihnachtszeit. Begleiten Sie uns auf eine stimmungsvolle Reise ins verschneite Herz Österreichs – dort, wo Tradition, Natur und Besinnlichkeit ein einzigartiges Fest der Sinne bereiten.
1. Tag – Anreise
Herzlich willkommen im festlich geschmückten Salzkammergut! Nach Ihrer Ankunft erwartet Sie ein Begrüßungsgetränk in Ihrem Hotel. Nach dem gemeinsamen Abendessen tauchen Sie bei einer weihnachtlichen Gedichtelesung mit stimmungsvollen Versen und Erzählungen in die Magie der Weihnachtszeit ein.
2. Tag – Krippenkunst & festliche Feier im Hotel
Nach dem Frühstück fahren wir nach Bad Ischl, wo Sie die beeindruckende Krippenausstellung besuchen. Die kunstvoll gestalteten Szenen vermitteln auf eindrucksvolle Weise alpenländische Weihnachtstradition. Im Anschluss genießen Sie eine gemütliche Pferdekutschenfahrt durch die winterliche Kaiserstadt – ein Erlebnis wie aus einer anderen Zeit. Bei der anschließenden Krippenbesichtigung mit „Kripperlspeis“, einer traditionellen weihnachtlichen Spezialität, lassen Sie die Eindrücke in aller Ruhe nachklingen.
Am späten Nachmittag kehren Sie zurück in Ihr festlich geschmücktes Hotel – nun beginnt der feierliche Teil des Heiligabends:
Freuen Sie sich auf ein festliches 4-Gang-Weihnachtsdinner. Im Anschluss wird Ihnen ein duftender Punsch und feines Weihnachtsgebäck serviert. In stimmungsvoller Atmosphäre erleben Sie einen besinnlichen Abend.
3. Tag – Traunsee & Konzert in St. Wolfgang
Lassen Sie den Weihnachtstag entspannt angehen. Gegen Mittag erleben Sie eine romantische Schifffahrt auf dem glasklaren Traunsee – heißes Punschgetränk und duftende Weihnachtskekse inklusive.
Am Nachmittag geht es weiter ins festlich erleuchtete St. Wolfgang. Um 16 Uhr erwartet Sie dort ein stimmungsvolles Operettenkonzert – ein musikalischer Genuss vor malerischer Kulisse.
4. Tag – 5-Seen-Rundfahrt
Heute nehmen wir Sie mit auf eine faszinierende Rundfahrt durch die eindrucksvolle Seenlandschaft des Salzkammerguts. Lernen Sie die schönsten Ecken dieser einzigartigen Region kennen – vom malerischen Attersee über den Mondsee bis hin zu weiteren versteckten Winterjuwelen. Lassen Sie sich von der winterlichen Schönheit verzaubern!
5. Tag – Heimreise
Nach einem reichhaltigen Frühstücksbüfett heißt es Abschied nehmen. Mit vielen stimmungsvollen Eindrücken im Gepäck treten Sie die Heimreise an.
In welchem *** oder **** Hotel Sie übernachten wird Ihnen ca. 2 Wochen vor der Abreise bekanntgegeben.
nicht benannt, wird noch mitgeteiltDie Landschaft des Traunseegebiets ist äußerst vielfältig: Das Ostufer des Sees ist steil und sehr unzugänglich und daher wenig besiedelt. Es wird vom mächtigen und markantenTraunsteinmassiv (1.691 m) und anderen schwer zugänglichen Bergstöcken beherrscht. Das Westufer ist von ausgedehnten Wiesenlandschaften und Mittelgebirgsszenerien geprägt. Die stark bis mäßig bewaldeten Erhebungen des Westufers gehören zur Flyschzone und erreichen Höhen von 700 und 1.100 Metern (u.a. Gmundnerberg, Grasberg, Richtberg). Im Südwesten erhebt sich das Höllengebirge mit dem Feuerkogel und den Langbathseen, im Südosten das Tote Gebirge mit dem Offensee. Beide sind typischeKarststöcke der Kalkalpen.
Zu den vorkommenden Fischen zählen: Barsch, Elritze, Hechte, Europäischer Aal, Seesaibling und Coregonen. Eine Unterart der Coregonen, der Riedling, kommt nur im Traunsee vor.Es leben aber auch viele Wasservögel am Traunsee: Die bekanntesten sind wohl die Schwäne – sie sind eines der Wahrzeichen Gmundens.
Die Traunseeregion ist vor allem vom Sommertourismus geprägt. Der Traunsee ist ein alpiner Badesee von ausgezeichneter Wasserqualität. Die durchschnittliche Wassertemperatur im August liegt bei 19 Grad. Es können viele Wassersportarten ausgeübt werden: Segeln, Surfen, Kite-Surfen, Tauchen und Wasserski. Bemerkenswert ist auch der jährlich durchgeführte Traunseemarathon. Hierbei gilt es, den Traunsee vollständig zu umrunden und dabei 4.300 Höhenmeter und 70 Kilometer zurückzulegen. Im Sommer verkehren Schiffe am Traunsee im Linienbetrieb; Stolz der Flotte ist der Raddampfer Gisela. Erster Schaufelraddampfer war die Sophie, die am 15. Mai 1839 in Dienst gestellt wurde.Die Feuerkogel-Seilbahn erschließt das Höllengebirge. In Gmunden besteht am Bahnhof Gmunden Seebahnhof eine direkte Umstiegsmöglichkeit von der Traunseebahn auf ein Linienschiff der Traunseeschifffahrt.
Der Attersee (auch Kammersee) ist ein See im oberösterreichischen Salzkammergut. Mit über 46 km² Wasserfläche ist er der größte zur Gänze in Österreich liegende See, hat eine Länge von fast 19 km und eine Breite von 1,25 bis 3,3 km. Mit 169 Metern ist er der dritttiefste See Österreichs und übertrifft mit einem Wasservolumen von fast 4 Mrd. m³ viele flächenmäßig größere Seen. Er ist fischreich und ein beliebtes Tauch- und Segelrevier.
Das MondSeeLand mit seinen beiden Seen mit Trinkwasserqualität ist geprägt von einer spektakulären Landschaft. Markante Berge laden zum Wandern und Klettern ein, lauschige Täler können mit dem Fahrrad auf Spuren der Salzkammergut Lokalbahn erkundet werden und rund um unsere beiden Seen sind dem Wassererlebnis keine Grenzen gesetzt. Für Historik und Museen Begeisterte bietet das MondSeeLand ein besonderes Augenmerk: Im kombinierten Museum MondSeeLand mit österreichischem Pfahlbaumuseum kann die Geschichte und Volkskultur des MondSeeLandes verstanden, sowie Ausgrabungen und Funde der über 6000 Jahre alten Pfahlbauten bestaunt werden. Greifbare Eindrücke über den harten Alltag der Bauern vermittelt das älteste Freilichtmuseum Österreichs, das Freilicht- & Bauernmuseum am Hilfberg. mit diversen Workshops und Veranstaltungen.
Der Wolfgangsee, mit älterem Namen auch Abersee, ist ein See in Österreich. Er liegt zum größten Teil im Nordosten des Bundeslandes Salzburg, ein kleiner Teil gehört zu Oberösterreich, und er ist mit 13 km² einer der größten und bekanntesten Seen in der Region Salzkammergut. Am Wolfgangsee liegen die Salzburger Gemeinden Sankt Gilgen und Strobl sowie die oberösterreichische Gemeinde Sankt Wolfgang im Salzkammergut. Das Gebiet um den Wolfgangsee gilt als viel besuchte Tourismusregion (Ferienregion Wolfgangsee). Der Wolfgangsee hat eine Fläche von 13 km². Er liegt auf einer Seehöhe von 538 Metern und ist an seiner tiefsten Stelle 114 Meter tief. Durch den Schwemmkegel des Zinkenbaches am Südufer wird er in zwei Seebecken geteilt. An dieser Stelle ist der See nur 200 Meter breit. Der Zinkenbach ist der Hauptzufluss des Wolfgangsees, der Abfluss erfolgt über die Ischler Ache (Ischl) am östlichen Ende. Der mittlere Abfluss (MQ) beträgt 5,4 m³/s, die (theoretische) Wassererneuerungszeit 3,9 Jahre. Die anliegenden Orte Strobl, St. Gilgen, Abersee und Ried befinden sich auf salzburgischem Gebiet; einzig die Gemeinde Sankt Wolfgang im Salzkammergut liegt in Oberösterreich. Als Verbindung von St. Wolfgang nach St. Gilgen auf der Nordseite des Sees existiert nur ein Fußweg über die Erhebung des Falkenstein.
BAD ISCHL
Die Blütezeit von Ischl beginnt trotz der wirtschaftlichen Vorbedeutung, im 19. Jahrhundert. 1821 kam der Wiener Arzt Franz Wirer nach Ischl und informierte sich über die Kurerfolge des Salinenphysikus Josef Götz, der seit 1807 die Wirkung von Solebädern an erkrankten Salinenarbeitern erprobte. Die ersten etwa 40 (auswärtigen) Kurgäste erschienen 1822. Im Jahr darauf verdoppelte sich die Zahl der Gäste. 1823 kann als eigentliches Gründungsjahr für das erste Ischler Heilbad als Solebad angesehen werden. Die vom Salinenkassier Michael Tänzl in seinem Haus an der Traun errichtete Sole-Badestube (Tänzelbad) musste bereits 1825 erweitert werden.
Ischl stieg schon bald zu einem Kurort von europäischer Bedeutung auf. Die Zahl der Gäste, die nach Ischl kamen - darunter Staatskanzler Metternich und Erzherzog Rudolf - wurde zunehmend größer. 1827 kurte das erzherzogliche Ehepaar Franz Karl und Sophie, die Eltern des späteren Kaisers Franz Josef, hier zum ersten Mal. 1827/1828 errichteten Franz und Magdalena Koch den Posthof (Gasthof zur Post), das erste Hotel des Salzkammergutes.Die Kaiservilla in Bad Ischl.
Den Höhepunkt der Ischler Blütezeit bildete die Zeit von 1849 bis 1914 als kaiserlicher Sommerresidenz unter Kaiser Franz Joseph I. 1853 verlobte sich Franz Joseph mit Elisabeth (Sisi) in Bayern im damaligen Seeauerhaus, das heute das Museum der Stadt Bad Ischl ist.Seit dem Sommer des Jahres 1863 kam der bedeutende Komponist Anton Bruckner immer zum Geburtstag des Kaisers, sowie zu anderen festlichen Anlässen des Kaiserhauses als Hoforganist nach Ischl. Bruckner bezeichnete sich selbst gerne als "Organist des Kaisers". Er spielte am 31. Juli 1890 zur Hochzeit der Erzherzogin Marie Valerie mit Erzherzog Franz Salvator auf der Orgel Variationen über die Kaiserhymne, verbunden mit dem Halleluja aus dem Messias von Georg Friedrich Händel. Anschließend war Bruckner zum Diner ins Hotel Post eingeladen. Am 2. August 1890 gab Bruckner ein eigenes Orgelkonzert. Häufig besuchte er seinen Freund Attwenger. An der Stadtpfarrkirche erinnert eine Gedenktafel an Bruckners Aufenthalte. Auch im Gästebuch der Konditorei Zaunerbefindet sich ein Eintrag Bruckners.
Ischl war Sommerdomizil vieler anderer populärer Komponisten, vor allem Johann Strauß, Franz Lehár und Johannes Brahms, aber auch andere Musikschaffende der Jahrhundertwende verbrachten hier regelmäßig den Sommer; viele von ihnen suchten wohl auch die Nähe des vor Ort weilenden Hofstaates. So entwickelte sich Ischl schon während der Zeit der Donaumonarchie zum Künstlertreffpunkt von Weltgeltung. Noch heute werden alljährlich während der Sommermonate im Kurhaus Operettenwochen veranstaltet.Am 18. Juli 1914 verfasste Kaiser Franz Joseph in der Kaiservilla in Bad Ischl das Manifest An meine Völker!, in dem er dem Königreich Serbien den Krieg erklärte. Dies sollte der Beginn des Ersten Weltkriegs werden.
Schon 1906 war Ischl in Bad Ischl umbenannt worden. Im Jahr 1920 wurde Bad Ischl von der Landesregierung die Bezeichnung Kurort zuerkannt und 1940 wurde Bad Ischl zur Stadt erhoben.Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Bad Ischl zur amerikanischen Besatzungszone im besetzten Nachkriegsösterreich. Von der amerikanischen Militärverwaltung wurde ein DP-Lager zur Unterbringung sogenannter Displaced Personseingerichtet. Das Lager wurde von der UNRRA verwaltet.